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Arktis Expedition 2025 – Spitzbergen und Packeis
Sommersonnenwende in der Arktis – mit Freunden auf der MV Plancius
Manche Reisen sind weit mehr als eine Route auf der Landkarte. Sie verbinden Menschen, Erinnerungen und gemeinsame Abenteuer. Genau so fühlte sich unsere außergewöhnliche Arktis-Expedition 2025 an.

Die eisverstärkte MV Plancius wurde exklusiv bei Oceanwide Expeditions von Jalan-Jalan-Travel Magdeburg unter der Leitung von Christoph Kadlubski gechartert. Schon bald wurde klar: Diese Reise war keine gewöhnliche Gruppenreise. Sie war ein Wiedersehen unter Freunden, Fotografen, Abenteurern und Polar-Enthusiasten.

Mit Freunden auf Expedition in die Arktis
Viele Teilnehmer waren bereits 2022 gemeinsam mit mir und der MV Plancius in der Antarktis unterwegs. Für mich persönlich war es bereits die dritte Reise auf diesem besonderen Schiff – einem Ort, der für mich längst zu einem Stück Zuhause in den Polarregionen geworden ist.

Mit an Bord waren beeindruckende Persönlichkeiten und langjährige Weggefährten: Jörg Stingl, der erste Sachse auf dem Mount Everest, das engagierte Team von Jalan-Jalan-Travel, die Schweizer Fotografin und Reisefreundin Birgit Kuhn, Birgit und Romeo Liebergeld aus Dresden sowie die Südamerika-Reisefreunde und Buchautoren Gabi und Frank Wagner von „Paulaontour“ aus Zeithain.

Besonders bewundernswert war Ilse Kirbach aus Dresden, die mit 84 Jahren als älteste Teilnehmerin an Bord zeigte, dass Abenteuer keine Altersgrenze kennen.

Mit dem Dachzelt von Deutschland nach Spitzbergen
Meine persönliche Anreise war bereits ein kleines Abenteuer für sich. Als Dachzelt-Nomade reiste ich mit meinem Toyota RAV4 über die Ostsee bis zum Flughafen Oslo – Freiheit auf vier Rädern, bevor es weiter Richtung Spitzbergen ging.

Von Longyearbyen aus begann schließlich die eigentliche Expedition in die faszinierende Welt der Arktis.

Spitzbergen, Gletscher und die Mitternachtssonne
Gewaltige Gletscher, endlose Eislandschaften und die besondere Magie der Mitternachtssonne begleiteten uns Tag und Nacht.

Unsere Route führte unter anderem in den Raudfjord und zum beeindruckenden Monaco-Gletscher. Durch die Hinlopenstraße ging es weiter bis zu den Sieben Inseln auf über 81° Nord – nur noch rund 870 Kilometer vom Nordpol entfernt.

Die Landschaft Spitzbergens beeindruckte dabei nicht nur durch ihre gewaltigen Eis- und Felsformationen. Sie bot auch unzählige Möglichkeiten für die Arktis-Fotografie und intensive Naturbeobachtungen

Eisbären, Walrosse und Wale
Immer wieder hielten wir Ausschau nach Eisbären, Walrossen, Walen und Polarfüchsen. Tausende Seevögel begleiteten unser Schiff, während die Zodiacs uns mitten hinein in die stille Wildnis brachten.

Es waren Momente voller Ehrfurcht und Ruhe. Die besondere Atmosphäre der arktischen Landschaft lässt sich nur schwer in Worte fassen – man muss sie selbst erlebt haben.

Norwegen – die Reise geht weiter
Nach der Rückkehr nach Oslo war das Abenteuer für mich noch lange nicht vorbei. Mit meinem Dachzelt ging es weiter auf eine ausgedehnte Tour durch die norwegischen Fjorde.

Vorbei an Wasserfällen, Mitternachtssonne und einsamen Straßen führte die Reise durch den hohen Norden Skandinaviens.

Diese Spitzbergen-Reise war für mich weit mehr als eine Expedition in die Arktis. Sie war eine Reise unter Freunden, voller Geschichten und gemeinsamer Erinnerungen – und eine Begegnung mit der faszinierenden Wildnis einer der letzten großen Naturräume unserer Erde.
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